Sugo all'Amatriciana: Pasta mit Tomatensauce in 20 Minuten
Manchmal ist der Abend schon spät, der Kühlschrank leer und der Hunger trotzdem groß. Genau dann hilft ein Glas gutes Sugo: Tomaten, etwas Schärfe, Pecorino und eine ordentliche Portion Pasta — mehr braucht ein gutes Abendessen nicht. Mit Sugo di Pomodoro all'Amatriciana steht in 20 Minuten ein Teller auf dem Tisch, der nach römischer Trattoria schmeckt.
Zutaten für 2 Personen
- 250 g Rigatoni oder Bucatini
- 1 Glas Sugo di Pomodoro all'Amatriciana (ca. 280 g)
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 EL Olivenöl
- 40 g Pecorino Romano, frisch gerieben
- 1 TL Chili auf Olivenöl (nach Geschmack)
- eine Prise Zucker
- Salz, schwarzer Pfeffer
- frisches Basilikum zum Servieren
Wer es klassisch mag, ergänzt 60 g Pancetta oder Guanciale, in Streifen geschnitten und vor der Zwiebel ausgelassen.
So geht's in 20 Minuten
- Wasser aufsetzen. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und großzügig salzen.
- Basis ansetzen. In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Das Olivenöl in einer weiten Pfanne erhitzen und beides bei mittlerer Hitze 3 Minuten glasig dünsten.
- Sugo zugeben. Das Sugo ins Glas geben, mit zwei Esslöffeln Wasser ausspülen und mit in die Pfanne gießen. Bei kleiner Hitze 8–10 Minuten einköcheln lassen, bis die Sauce sämig ist. Mit einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
- Pasta kochen. Die Nudeln al dente kochen und eine Tasse Nudelwasser abschöpfen, bevor du sie abgießt.
- Binden. Die Pasta in die Pfanne geben und mit etwas Nudelwasser durchschwenken, bis die Sauce an den Nudeln haftet. Das ist der Moment, in dem aus Sauce und Pasta ein Gericht wird.
- Finish. Die Pfanne vom Herd nehmen, den Pecorino unterheben und erst jetzt das Chili-Öl darübertropfen. Mit Basilikum servieren.
Warum das Sugo die halbe Arbeit macht
Ein gutes Amatriciana-Sugo bringt Tomate, Würze und eine leise Schärfe schon mit. Du musst also nicht stundenlang reduzieren, sondern nur die Frische ergänzen: Zwiebel, Knoblauch, Pecorino und ein Spritzer gutes Öl. Der Pecorino kommt übrigens erst vom Herd — sonst wird er klumpig.
Varianten
Mit Gemüse: Zucchiniwürfel oder Kirschtomaten 4 Minuten mitbraten, bevor das Sugo dazukommt.
Für Gäste: Die doppelte Menge kochen und in einer großen Pfanne am Tisch servieren — mit geriebenem Pecorino und Chili-Öl zum Nachwürzen.
Ohne Schweinefleisch: Die vegetarische Variante mit ausgelassenen Zwiebeln und einem zusätzlichen Löffel Olivenöl schmeckt genauso vollmundig.
Häufige Fragen
Wie viel Sugo pro Person? Etwa ein halbes Glas pro Portion. Lieber weniger Sauce und dafür gut gebunden als schwimmende Nudeln.
Kann ich die Sauce einfrieren? Ja, in einem Glas oder Beutel hält sie sich mehrere Monate. Langsam auftauen und kurz aufkochen.
Welche Pasta passt am besten? Röhrenpasta wie Rigatoni oder Bucatini hält die Sauce. Spaghetti funktionieren ebenfalls.